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Artikel des Tages
Als verbotene Kraftfahrzeugrennen bezeichnet das deutsche Strafrecht einen Tatbestand, der im 28. Abschnitt des Besonderen Teils des Strafgesetzbuchs (StGB) in § 315d normiert ist. Dort zählt die Norm zur Deliktsgruppe der Verkehrsstraftaten. Sie soll die Sicherheit des Straßenverkehrs schützen. Zu diesem Zweck stellt sie mehrere Verhaltensweisen unter Strafe, die einen Bezug zu Straßenrennen aufweisen. Strafbar macht sich hiernach, wer ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen ausrichtet oder durchführt, wer an einem solchen Rennen teilnimmt oder wer sich rücksichtslos und grob verkehrswidrig mit unangepasster Geschwindigkeit fortbewegt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erzielen. Für die Strafbarkeit dieser Handlungen ist unerheblich, ob es zu einer konkreten Gefährdungslage oder sogar zu einem Unfall kommt. Damit handelt es sich bei § 315d StGB im Ausgangspunkt um ein abstraktes Gefährdungsdelikt. Für verbotene Kraftfahrzeugrennen kann im Grundsatz eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Folglich handelt es sich um ein Vergehen. Kommt es allerdings zu einer konkreten Gefährdung oder einem Unfall, kann sich das Strafmaß gemäß den Absätzen 2 und 5 auf bis zu fünf bzw. zehn Jahre Freiheitsstrafe erhöhen. Die praktische Relevanz des § 315d StGB ist im Vergleich zu anderen Delikten schwer zu beurteilen, weil die Vorschrift in den einschlägigen Statistiken lediglich teilweise erfasst wird. So ist daraus insbesondere nicht ersichtlich, wie viele Fälle des § 315d StGB pro Jahr angezeigt werden. Der Strafverfolgungsstatistik lässt sich allerdings zumindest entnehmen, dass es 2023 zu 1.507 Aburteilungen und 1.110 Verurteilungen kam. – Zum Artikel …
Was geschah am 17. April?
- 1521 – Auf dem Reichstag zu Worms beginnt unter dem Vorsitz von Kaiser Karl V. die Befragung Martin Luthers zu seinen Thesen.
- 1876 – Die Widerstandskämpferin Henriëtte Pimentel, die während der deutschen Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg als Leiterin eines jüdischen Kindergartens in Amsterdam rund 600 Kindern das Leben rettet, kommt zur Welt.
- 1946 – Nach dem Abzug der letzten französischen Soldaten wird in Syrien die Arabische Republik ausgerufen.
- 1961 – Ein von den USA organisiertes Geheimkommando von Exilkubanern versucht mit der Invasion in der Schweinebucht den Sturz der kubanischen Regierung unter Fidel Castro zu initiieren.
- 1986 – In Serowe stirbt Bessie Head, die als die bedeutendste Schriftstellerin Botswanas gilt.
In den Nachrichten
- Die Tisza-Partei unter der Führung von Péter Magyar (Bild) hat die ungarischen Parlamentswahlen gewonnen und damit zum ersten Mal seit 2006 eine andere Partei als Fidesz.
- Die Verhandlungen im Irankrieg in Islamabad, die nach Verkündigung einer Waffenruhe zwischen Iran und den USA vereinbart waren, sind vorerst gescheitert.
- In Deutschland sind ein Erwerbs- und Besitzverbot von Lachgas für Kinder und Jugendliche sowie Erwerbsbeschränkungen für Erwachsene in Kraft getreten.
Kürzlich Verstorbene
- Justin Fairfax (47), US-amerikanischer Politiker († 16. April)
- Alexander Manninger (48), österreichischer Fußballspieler († 16. April)
- Oleg Maisenberg (80), russisch-österreichischer Pianist († 16. April)
- Jan Potměšil (60), tschechischer Schauspieler und Kinderdarsteller († 16. April)
- Günter Kiesant (93), deutscher Jazzmusiker († 7. März)
Schon gewusst?
- Giselle Clarkson ist eine Förderin der neuseeländischen Beobachtologie.
- Die Künstlerin Madelon Vriesendorp stellte den Wettstreit um das höchste New Yorker Gebäude als Bettgeschichte dar.
- Akbar Etemad gilt als „Vater des iranischen Atomprogramms“.
- Der Krieg, um alle Kriege zu beenden, hat noch nicht stattgefunden.