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Artikel des Tages
Franklin Pierce (* 23. November 1804 in Hillsborough, Hillsborough County, New Hampshire; † 8. Oktober 1869 in Concord, New Hampshire) war ein amerikanischer Politiker und von 1853 bis 1857 der 14. Präsident der Vereinigten Staaten. Pierce’ Amtszeit war von starken innenpolitischen Konflikten zwischen den freien und den Sklavenstaaten um die Sklaverei geprägt, die sich unter seiner den Südstaaten zuneigenden Einflussnahme immer weiter zuspitzten. Der von Pierce im Mai 1854 unterzeichnete Kansas-Nebraska Act legitimierte die Sklaverei in den Bundesterritorien nördlich der Linie des Missouri-Kompromisses von 1820, löste in den abolitionistisch geprägten Nordstaaten einen Sturm der Entrüstung aus und schadete den Demokraten dort erheblich. Eine unmittelbare Folge des Kansas-Nebraska Acts waren bürgerkriegsähnliche Verhältnisse im Kansas-Territorium (Bleeding Kansas). Das Gesetz bildete einen wichtigen Faktor in der Entwicklung hin zum Sezessionskrieg. Abgesehen vom Gadsden-Kauf, einem Erwerb von Gebieten Mexikos, konnte Pierce außenpolitisch keine Akzente setzen und die Spannungen mit Spanien und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland kaum glätten. Weil es Pierce nicht gelang, die zunehmenden politischen Verwerfungen zu überwinden, kehrte die eigene Partei dem Präsidenten den Rücken. Für die Präsidentschaftswahl des Jahres 1856 stellten die Demokraten nicht mehr Pierce, sondern den früheren Außenminister James Buchanan auf, der die Wahl dann auch gewann. – Zum Artikel …
Was geschah am 3. März?
- 1126 – Hartwig I., Bischof von Regensburg und ein enger Vertrauter Heinrichs V., stirbt; er sorgte durch seinen Einfluss für die Königswahl Lothars III.
- 1326 – Der mehrere Monate währende Krieg der vier Herren im Herzogtum Lothringen wird mit dem Frieden der Heringe beendet.
- 1926 – Käthe Reichel (Bild), deutsche Schauspielerin und Friedensaktivistin, wird in Berlin geboren; in Wien kommt die österreichische Augenärztin und Kunstsammlerin Elisabeth Leopold zur Welt.
- 1961 – Hassan II. besteigt nach dem Tod seines Vaters Mohammed V. Ende Februar feierlich den marokkanischen Thron.
- 1986 – Das Album Master of Puppets der Heavy-Metal-Band Metallica wird veröffentlicht; es gilt als Meilenstein des Thrash Metals.
In den Nachrichten
- Die USA und Israel haben gemeinsam den Iran angegriffen und dabei das diktatorische Staatsoberhaupt Ali Chamenei sowie weitere hochrangige Machthaber getötet – der Iran griff daraufhin Israel sowie über acht weitere Staaten der Region an.
- Die deutsche Popsängerin Sarah Engels (Bild) wird mit ihrem Lied Fire Deutschland beim 70. Eurovision Song Contest in Wien vertreten.
- Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt, dass Ungarn mit dem Entzug der Sendelizenz des einzigen Oppositionssenders Klubrádió 2021 die in der EU-Charta vereinbarte Informations- und Meinungsfreiheit verletzt hatte.
Kürzlich Verstorbene
- Nitto Santapaola (87), italienischer Mafioso († 2. März)
- Mike Vernon (81), britischer Musikproduzent und Labelgründer († 2. März)
- Davíð Oddsson (78), isländischer Politiker († 1. März)
- Käthe Menzel-Jordan (109), deutsche Architektin und Denkmalpflegerin († 1. März)
- John P. Hammond (83), US-amerikanischer Bluessänger und -gitarrist († 28. Februar)
Schon gewusst?
- Molly White kam vom Einradfahren zur Kryptokritik.
- Am Helsingforser Platz in Berlin fährt die Straßenbahn durch eine finnische Schärenlandschaft.
- Florence Nightingales geliebte Athena wacht in ihrem Museum.
- Adelheid Gremmer führte ihre Schnupftabakfabrik zur Blüte.